History & Grundinspiration
Seit Jahren befaßt sich Georg Horsch intensiv mit der Herstellung und dem Vertrieb von Schuhen in extra kleinen und großen Schuhgrößen, die der normale Handel nicht führt. Ein Service-Gedanke und nicht eine gewinnbringende Marktnische, wie manche vermuten, führte das Schuhhaus Horsch zu seiner heutigen Spezialisierung. Schon damals versuchte Georg Horsch als verantwortungsvoller Schuhhändler auch den Menschen zu helfen, die wegen ihrer Schuhgröße Schwierigkeiten bei der Schuhbeschaffung hatten. Sein Beruf als Schuhtechniker und Modelleur und seine mehrjährige Berufserfahrung schufen die Voraussetzung, um in namhaften, italienischen Fabriken Hersteller zu gewinnen, die mit viel Phantasie und Geschick, feine Schuhe in Sondergrößen anfertigen. Natürlich waren immer nur kleinere Ateliers dazu bereit, solch hochwertige Sonderanfertigungen herzustellen, die ihren Preis auch tatsächlich rechtfertigten.
Es war ein mühevoller Weg bis zum heutigen Erfolg und den eigenen Niederlassungen in Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und München. Das Geheimnis lag in der Vielfalt seines raffinierten Modekonzeptes, das sich am Stil und dem hohen Niveau der allerbesten Marken orientiert. Georg Horsch erhält in jeder Saison persönlich und uneingeschränkt Zutritt zu deren Kollektionen, um entsprechend der Mode neue Lösungen zu finden. Denn immer wieder bereitet die Verwirklichung ausgefallener Schuhgrößen viel Kopfzerbrechen. Zum Beispiel gibt es für die Extremgrößen kein modisches Zubehör auf dem Markt.
Es mangelt an chicen Absätzen und Keilen ebenso, wie an Accessoires in proportionaler Größe. Vieles muß von Hand gefertigt werden. Oftmals verzögert sich eine Schuhlieferung nur deswegen, weil dem Hersteller die passenden Schuhkartons noch nicht angeliefert wurden. Selbst diese Kartons kosten, weil außerhalb der Serie, etwas mehr. Viele Schuhtypen sind überhaupt nicht realisierbar, weil beispielsweise die technischen Einrichtungen für Sohlenformen wegen der Kleinserien unbezahlbar sind. Auch moderne Schuhmaschinen müssen für Spezialgrößen umgerüstet werden. Die Hersteller müssen Zuschläge kalkulieren und berechnen, die trotzdem vielfach nicht einmal die zusätzlichen Aufwendungen bei der Fertigung decken.